Conversation

Der Fall #Aiwanger (sofern es einen gibt) erinnert in seiner inhaltlichen Schärfe und dem langen zeitlichen Abstand zu dem Vorkommnis an den Pädophilie-Fall Daniel Cohn-Bendit (B90/Die Grünen). Zum Kontext ist es wichtig zu wissen, daß die Grünen in ihren Gründungsjahren nicht nur ein Sammelbecken für Ökofaschisten wie Springmann, sondern auch für Päderasten waren, die sogar zeitweise eine eigene Arbeitsgemeinschaft in der Partie unterhielten (zeit.de/gesellschaft/z). Der damalige Erzieher in einem alternativen 'Kinderladen' hatte 1975 geschrieben: „Mein ständiger Flirt mit allen Kindern nahm bald erotische Züge an. Ich konnte richtig fühlen, wie die kleinen Mädchen von fünf Jahren schon gelernt hatten, mich anzumachen.“ Und weiter: „Es ist mir mehrmals passiert, dass einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln. Das stellte mich vor Probleme. Aber wenn sie darauf bestanden haben, habe ich sie dennoch gestreichelt.“ (focus.de/politik/deutsc) Archivmaterial zu seinem Buch 'Der große Basar', aus dem diese Passagen stammen, wird unter fadenscheinigen Begründungen von der grünen 'Heinrich-Böll-Stiftung' unter Verschluss gehalten. (faz.net/aktuell/politi) Cohn-Bendit zeichnete desweiteren verantwortlich für das linke Frankfurter Stadtmagazin 'Pflasterstrand'. Dort finden sich Passagen wie „Letztes Jahr hat mich ein 6jähriges Genossenmädchen verführt“ oder „Das zulässige Höchstabschussalter wurde im Vergleich zu den Vorjahren um zwei Jahre auf vierzehn Jahre gesenkt.“ Cohn-Bendit hat sich verteidigt, indem er alle diese Äußerungen als rein fiktional darstellte, als 'schlechte Literatur' und beteuert, dass er nicht pädophil sei und selber nie sexuellen Kontakt mit Kindern gehabt habe. 1978 meinte er allerdings noch: „Ich bin nicht nur ein Papierwichser, sondern ein überzeugter Wichser mit vielen Phantasien und Träumen, die weder alle häßlich noch schön sind“ Ein früherer Weggefährte fällte zu Cohn-Bendits Distanzierungen ein klares Urteil: „Ich glaube Cohn-Bendit kein Wort, wenn er seine Äußerungen zum Sex mit Kindern heute als Provokation, als reine Theorie hinstellt.“ (welt.de/politik/deutsc) In einer zögerlich geführten Aufarbeitung distanzierte sich die Partei 2014 von diesem dunklen Kapital ihrer Geschichte. (youtube.com/watch?v=bqKCK4) Bemerkenswert im aktuellen Kontext ist folgende Einschätzung: 'Die Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen und Hanne Detel beschrieben Cohn-Bendits Fall 2012 als ein Beispiel von vielen für einen Verlust an „digitaler Kontrolle“: Dabei sei eine lange unbeachtete Selbstaussage plötzlich von den digitalen Massenmedien entdeckt, skandalisiert und lawinenartig verbreitet worden.' (de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Co)
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