Mir reichts! Ich akzeptiere diese heuchlerische #HartzIV Diskussion nicht mehr. Dieselben, die jetzt zu den Gralshütern der Fairness werden, sind in Wahrheit diejenigen die sich seit Jahren (Jahrzehnten) um einen fairen Beitrag an dieser Gesellschaft herumschummeln.
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Die, die jetzt so laut fragen, ab welchem „Vermögen“ es denn fair sei, dass auf das Ersparte eines langzeitarbeitslosen Menschen zugegriffen wird, sind genau diejenigen, die es sehr fair finden, dass in Österreich genau kein einziger Cent an Fairness bei Erbschaften anfällt.
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Ich frage mich: Ist es fair, dass Kinder, die in Österreich in sogenannten "BMS-Haushalten" aufwachsen, sehr viel wahrscheinlicher in Zukunft selber zu BMS-Bezieher*innen werden, als andere Kinder? Ist es fair, dass Kinder so extrem unterschiedliche Startchancen haben?
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Nein, das ist alles nicht fair! Und ich finde, was uns in der ganzen Diskussion genau gar nicht weiterhilft, ist wenn privilegierte Menschen mit 100% Verrohung und 0% Reflexionsfähigkeit für ihre eigenen Privilegien, diese Diskussion um Fairness führen.
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Ich wünsche wirklich jeder/m von Herzen wohlhabende oder unterstützende Eltern, die sich für die Bildung und das Wohlergehen ihrer Kindes einsetzen, eine gelungene Bildungs- und Berufswahl, keine Gewalterfahrung, gute Gesundheit, keinen plötzlichen Schicksalsschlag, etc. etc.
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Aber das spielt es leider nicht. Und genau deshalb sind vor 100en Jahren Menschen zusammengekommen und haben sich auf einen Sozialstaat geeinigt, um sich gegenseitig mit Beiträgen gegen diese Nicht-Fairness des Lebens abzusichern. Das Leben ist nicht fair, der Sozialstaat schon.
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I hear you, aber "vor 100en Jahren" ist ein bisschen weit gegriffen. Erste Ansaetze von Sozialstaat in Oesterreich und Deutschland war in den 1880er Jahren unter Franz Joseph I. und Otto von Bismarck. Und das war aus Angst vor Arbeiterrevolutionen.
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