Also. Ich war 17, als ich einen ziemlich fürchterlichen Unfall hatte. Ich bin im Regen gelaufen, übel ausgerutscht und habe mir ein Gelenk ausgerenkt. Mein Gelenk blieb mindestens eine Stunde ausgekugelt. Das waren die schlimmsten körperlichen Schmerzen meines Lebens.
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Von Eintreffen der Rettungssanitäter an wurde ich - nicht-weiß, weiblich, Teenie - (jede dieser Dimensionen spielt eine entscheidende Rolle) die gesamte Zeit über nicht ernst genommen, meine Schmerzen durchgehend bagatellisiert.
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Die Sanis haben bei jedem versuch, mich aufzuheben, wenn ich geschrien habe, mich wieder auf den Boden gelegt, und mich gemahnt, dass ich mich erst Mal beruhigen solle. Alles mit ausgerenktem Gelenk, das neben meinem deformierten Bein lag.
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Im Spital selbst dann hat der behandelnde Arzt genau in diese Kerbe geschlagen. Statt beruhigend auf mich einzureden und das Gelenk - heute weiß ich, dass das ein Handgriff ist - schnell einzurenken, wurde das Verstummen über meine Schmerzen zur Bedingung, behandelt zu werden.
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Nochmal: meine Schmerzgrenze ist verdammt hoch, und ich sollte mich "zusammenzureißen", nicht "hysterisch werden" mich "rational" verhalten, sonst könne man da leider, leider nichts machen außer zu warten, bis ich mich wieder beruhigt hätte. Wie ein Kind im verdammten Time-Out.
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Nach über einer Stunde war diese fürchterliche Episode endlich zu Ende. Ich habe mich mindestens drei weißen Männern total ausgeliefert gefühlt, die angesichts meiner Schmerzensschreie genervt die Augen verdreht haben Das hätte alles nicht sein müssen. Das hätte nicht sein dürfen
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Heute weiß ich, dass das nicht zufällig ist, sondern Frauen (https://www.theatlantic.com/amp/article/410515/ …) und insbesondere women of color mit erschreckender Regelmäßigkeit passiert.https://tonic.vice.com/en_us/article/qvedxd/doctors-dont-always-believe-you-when-youre-a-black-woman …
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Das passiert, wenn alle Stereotype - die junge Funsn, überdramatisch, übertrieben, hysterisch - aus allen Dimensionen zusammenkommen. Shit is real, Leute. Viel zu real.
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Replying to @sarahas_san
Ich habe das umgekehrte Problem: Alle paar Jahre breche ich mir was. Ich beschreibe beim Arzt genau was wie weh tut und mir wird nicht geglaubt weil ich nicht laut schreie und weine. Vor zwei Jahren bin ich uber eine Woche mit gebrochenem Mittelhandknochen eingelaufen.
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Replying to @oe1cxw @sarahas_san
Offenbar hat man den Bruch am Röntgen nicht gesehen und der Arzt hat mir nicht geglaubt. Die andere Hand war auch gebrochen und das hat man am Röntgen gesehen. Der Herr im Gipszimmer hat die Schwellung an der "ungebrochen" hand gesehen und gefragt: und die ist okay!?
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Ich habe erklärt was wie weh tut und er meinte "na das ist aber sicher gebrochen". Er ruft beim Arzt an und hat sich dann 15 von dem Arsch beschimpfen lassen müssen was er glaubt wer er sei das er Patienten diagnostiziert.
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Replying to @oe1cxw @sarahas_san
Am nächsten Tag bin ich wieder hin weil es schlimmer nicht besser geworden ist. Ich werde mit Parkemed nach Hause geschickt: "stellen sie sich nicht so an!"
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Replying to @oe1cxw @sarahas_san
Also leider ich eine Woche und es wird schlimmer und schlimmer. Eine Woche später bin ich dann dort zum Schließen vom Gips auf der anderen Hand. Es ist ein anderer Arzt. Es kostet mich alle Überwindung aber ich Frage nach einem besseren Schmerzmittel.
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