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  1. hat retweetet
    12. Juni

    Weil ich den Begriff "Digitalwashing" in Gesprächen schon häufiger verwendet habe, dazu aber kein Beitrag bei Wikipedia existiert, habe ich die Grundidee hier festgehalten, um darauf in zukünftigen Debatten verweisen zu können.

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  2. 12. Juni

    Wer gut informierte, schnelle, risikofreudige, vielfältige Inhalte will, sollte zuallererst Strukturen schaffen, in denen solche Inhalte entstehen können. Und nein, es braucht wirklich keine Person, die mal auf den Tisch haut.

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  3. 12. Juni

    Warum ich glaube, dass das für Redaktionen wichtig ist: Viele Redaktionen sind Schauplätze großer Egos. Die etablierten, pyramidalen Strukturen dienen vor allem ihnen und Menschen in Machtpositionen haben ein nachvollziehbares Interesse daran, dass sich nichts verändert.

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  4. 12. Juni

    Im Idealfall führt das rollenbasierte Arbeiten dazu, dass jede Person zu jeder Zeit weiß, wer welche Verantwortlichkeiten hat. Und es führt eben nicht zu Verantwortungsdiffusion, sondern stattdessen zu mehr Klarheit darüber, wer für welche Entscheidung verantwortlich ist.

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  5. 12. Juni

    Natürlich passiert es manchmal, dass eine Person in die Rollenautonomie eingreift und willkürlich eine andere Überschrift fordert. Dann kann die Person, die die Rolle innehat, einfach fragen: „Aus welcher Rolle forderst du das gerade?“ Danach ist meistens Ruhe.

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  6. 12. Juni

    Innerhalb der Rollen gilt Rollenautonomie. Sprich: Eine Person hat beispielsweise die Rolle Überschriften-Texter*in aus inne. Dann hat diese Person auch die Entscheidungshoheit für den Bereich. Dafür holt sie sich Feedback von betroffenen Personen ein und fragt Einwände ab.

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  7. 12. Juni

    Eine Rolle ist ein klar abgegrenzter Verantwortungsbereich, häufig deutlich kleinteiliger als eine Position. Viele von uns haben > 7 Rollen inne. Wir besetzen sie entlang eines feststehenden Wahlprozesses. Im Idealfall gilt: Jede Rolle ist mit der kompetentesten Person besetzt.

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  8. 12. Juni

    Das Positionsdenken führt also nicht nur dazu, dass sehr viel Macht in sehr wenigen Personen gebunden ist, sondern auch dazu, dass Menschen Aufgaben erledigen, die andere vielleicht besser könnten. Bei uns sind die Aufgaben auf viele Rollen verteilt.

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  9. 12. Juni

    Ein*e Chefredakteur*in muss je nach Ausgestaltung Menschen managen, Mentor*in sein, Themen setzen, Interviews mit Staatsoberhäuptern führen, Newsletter versenden uvm. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass der*die Chefredakteur*in in all diesen Bereichen die kompetenteste Person ist.

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  10. 12. Juni

    Eine Position ist starr und sehr breit angelegt. Ein Unternehmen schreibt sie aus und besetzt sie mit einem passenden Menschen, der die Position vollständig ausfüllt. Es gilt also: Position gleich Person. Betrachten wir die Position Chefredakteur*in:

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  11. 12. Juni

    Der Unterschied zur klassischen Personenhierarchie: Bei uns sind es nicht nur ein oder zwei Personen, die sehr viel Entscheidungsmacht bündeln. Stattdessen ist die Verantwortung breiter verteilt. Um das abzubilden, hilft uns das Denken in Rollen statt in Positionen.

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  12. 12. Juni

    Ganz wichtig: Selbstorganisation heißt nicht, dass es keine Hierarchien gibt. Hierarchien gibt es immer und sie sind auch sehr hilfreich, um Komplexität zu reduzieren und Klarheit zu schaffen. Also: Auch bei Neue Narrative gibt es Hierarchien.

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  13. 12. Juni

    Was ist überhaupt Selbstorganisation? Wir meinen damit Arten der Zusammenarbeit, die keiner Top-down-Planung und -Kontrolle folgen und nicht auf einer starren Hierarchie basieren. Alle Mitglieder haben klare, explizit gemachte Verantwortlichkeiten und steuern sich selbst.

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  14. 12. Juni

    Werde häufiger mal gefragt, wie das denn ist, in einer selbstorganisierten Redaktion ohne Chefredakteur*in zu arbeiten. Gibt es da gar keine Hierarchien? Macht da jede*r was er*sie will? Braucht es nicht eine Person, die auch mal auf den Tisch haut? Ein paar Antworten:

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  15. 12. Juni

    Vorgelesene Artikel sind übrigens kein so richtig gutes Audioprodukt.

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  16. 12. Juni
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  17. 11. Juni

    Fast 5.000 Menschen haben unser Wirtschaftsmagazin abonniert. Das ist ziemlich verrückt 🤯 Danke an alle, die unsere Arbeit unterstützen.

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  18. 11. Juni

    Werde leider immer so müde, wenn ältere Journalist*innen meinen, erklären zu müssen, was Journalismus ist und was nicht.

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  19. hat retweetet
    10. Juni

    hallo leude! habe meinen ersten artikel für geschrieben. es geht darum, warum haftbefehl für kanaks so wichtig ist.

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  20. 10. Juni

    An den Kommentaren unter diesem Posting lässt sich sehr gut ablesen, warum fehlen wird 👇

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