Ich auch nicht. Aber bei der Erklärung der Neigung zu unterschiedlichen Berufen vielleicht schon. Und auch da lese ich das in Texten mit gendertheoretischem Hintergrund fast nie. Vielleicht lese ich zu selektiv. Haben Sie Gegenbeispiele?https://twitter.com/andreasdotorg/status/948952130152488962 …
Was ich zum Thema Geschlechtersegregation am Arbeitsmarkt kenne (z.B. die Veröffentlichungen des DIW), stellt die Frage nach dem Warum gar nicht, sondern nur dem Wie. Und findet da spannende Sachen heraus.
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Z.B. dass "typischer Männer- oder Frauenberuf" einer der wichtigsten Faktoren ist, die den gender pay gap beeinflussen. Und dass es z.B. in der DDR *auch* Geschlechtersegregation gab, da aber nahezu kein Unterschied in der Bezahlung bestand.
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Was die biologische Theorie zu geschlechtstypischen Berufen angeht: das Programmieren von Computern war einst ein typischer Frauenberuf. Heute ist es ein typischer Männerberuf. Außer in Indonesien, da ist es immer noch ein Frauenberuf.
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"Programmieren" war damals etwas ganz anderes. Eher vergleichbar mit dem was Sekretärinnen heute tun.
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Hahahaha, oh wow! Compiler schreiben ist also Sekretärinnenarbeit, ja? Admiral Grace Hopper lacht laut.
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Forsch mal weiter, wer damals die Programme geschrieben hat: vornehmlich "Computer", also Frauen, die manuell Rechenschritte durchgeführt haben.
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