Neutrale Journalisten berichten über den Streit runde vs. flache Erde, und lassen beide Seiten zu Wort kommen.
Wenn ich mir den Wirtschaftsteil der FAZ zum Thema Grundeinkommen angucke, ist es mit diesem angeblichen Pluralismus eh nicht besonders weit her.
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Ich erklär aber trotzdem nochmal explizit, was an "neutral beide Seiten darstellen" falsch ist: * Es impliziert, beide Seiten seien gleichermaßen bedenkenswerte Optionen, * Es erzeugt eine falsche Dichotomie, übernimmt ggf. kritiklos ein bestimmtes Framing.
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Das habe ich verstanden, die Haltung ist für einen Privatmensch auch völlig o.k., bei Journalisten kritisierte ich sie regelmäßig und halte sie für einen Mangel in der Ausbildung o. Berufsethik
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Ich halte das im Gegenteil auch bei Journalisten für eine Frage der Ethik, die Dichotomie zu hinterfragen. Sonst diskutieren wir neutral, ob die Abschaffung der Sklaverei schädlich für die Wirtschaft ist.
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Ich hinterfrage das täglich und handele danach, habe ich schon erwähnt. Und dennoch sind einseitige Berichte etwas für den geplanten Newsroom der AfD, nicht für Journalisten. Zugegeben: das mit der Vermeidung von framing, gelingt nicht allen.
#Ausbildung
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Hey, völlig richtig, da bin ich bei dir. Nur weil ich eine handwerkliche Regel verteidige, sage ich ja nicht, dass alle sich daran halten. Ich glaube, deshalb sinken auch die Auflagen. Die Menschen spüren das ...
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