Neutrale Journalisten berichten über den Streit runde vs. flache Erde, und lassen beide Seiten zu Wort kommen.
-
-
Ihr hypothetisches Beispiel in allen Ehren: Wenn über etwas gestritten wird und es relevant genug ist, um darüber zu berichten, kommen beide Seiten zu Wort - was denn sonst?
-
Es ist kein hypothetisches Beispiel, Flat Earther existieren wirklich.
-
Fehlende
#Relevanz ihres Beispiels. -
"flat earth" bei google news liefert Hunderte von Treffern. Ist also nachweislich ein journalistisch relevantes Thema.
-
An ihrem Beispiel erkennt man, wie sehr die genannten Regeln unterschätzt werden. Sie sichern Pluralismus in der Berichterstattung. Ansonsten tauchen bald auch linke Positionen nicht mehr auf in bürgerlichen, also fast allen relevanten Medien. Sie wirken nicht konservativ ...
-
Wenn ich mir den Wirtschaftsteil der FAZ zum Thema Grundeinkommen angucke, ist es mit diesem angeblichen Pluralismus eh nicht besonders weit her.
-
Ich erklär aber trotzdem nochmal explizit, was an "neutral beide Seiten darstellen" falsch ist: * Es impliziert, beide Seiten seien gleichermaßen bedenkenswerte Optionen, * Es erzeugt eine falsche Dichotomie, übernimmt ggf. kritiklos ein bestimmtes Framing.
-
Das habe ich verstanden, die Haltung ist für einen Privatmensch auch völlig o.k., bei Journalisten kritisierte ich sie regelmäßig und halte sie für einen Mangel in der Ausbildung o. Berufsethik
- 2 more replies
New conversation -
-
-
Ansonsten müssten sie mir sagen, in welchem Jahrhundert ihr Beispiel spielt. Dann hat sich die Frage nach Journalismus und dessen Funktion in einer Demokratie möglicherweise erledigt. :-)
#InquisitorThanks. Twitter will use this to make your timeline better. UndoUndo
-
Loading seems to be taking a while.
Twitter may be over capacity or experiencing a momentary hiccup. Try again or visit Twitter Status for more information.