Die Bourgeoisie spricht
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Das mag die Ausgangssituation sein, ist aber alles andere als optimal, die (Klein-)Familie ist nicht zuletzt Keimzelle und Grundeinheit der bürgerlichen Gesellschaft. Es ist von daher zumindest mittelfristig nicht nur denkbar, sondern notwendig,
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dem Arbeiter eine andere, größere Identifikation zu bieten. Die muss nicht die Familie ersetzen, sie muss aber mindestens gleichrangig mit ihr sein. Und spätestens wenn diese Identifikation gegeben ist, ist die Romantik entbehrlich,
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denn meine Familie mag auf emotionale Bindungen angewiesen sein - übrigens auch nicht unbedingt auf Romantik, das ist keine Voraussetzung zur Familiengründung - meine Genossen kann ich aber menschlich scheiße finden
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wie ich will, ich werde dennoch solidarisch mit ihnen handeln, weil ich weiß, dass uns höheres verbindet.
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(Nochmal eben Spezifizierung meiner Haltung zur Emotionalität, weder lehne ich Romantik oder gar Emotionalität per se ab, noch bin ich völlig emotionslos, ich empfinde lediglich keine romantische Liebe.)
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Du romantisierst das Proletariat ziemlich uezs
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Inwiefern? Mir ist durchaus bewusst, dass diese Identifikation mit dem höheren Ziel nicht von alleine gegeben ist.
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Dann sag das direkt lul
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