Selbstverständlich erfordert sinnvolle Gedankenfreiheit auch das Recht, seine Gedanken aufzuschreiben, zu begründen, und der Kritik durch andere Gedanken und Begründungen (statt Sanktionierung) auszusetzen.
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Natuerlich darf dieser Mensch das, aber wieso sollte er das Recht haben, nicht seine Vorbildrolle zu verlieren? Wenn jemand anfaengt, technischen Schwachsinn bzgl X von sich zu geben, wuerde man ihn doch auch nicht weiterhin als Experten fuer X behalten.
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Was Du im Prinzip forderst, ist ein Berufsverbot fuer Menschen, die nicht die richtige politische Meinung haben. Warum hat er diese Meinung? Wollte er absichtlich böse sein, oder erschien sie ihm einfach logisch? Was soll er bitte tun?
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Ein Berufsverbot ist etwas ganz anderes. Um boese oder logisch geht es nicht - im Laufe der Menschheit haben viele Menschen fuer sich logisch argumentiert, dass z.B. Schwarze nur fuer die Sklaverei taugen, Frauen nur als Hausfrauen und Muetter, und Juden abgrundtief boese seien.
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Replying to @autokorrelation @Plinz and
Wuerdest du sagen, jeder Mensch muss solche Meinungen vertreten duerfen UND daraus keinerlei soziale Antwort erfahren, wenn er sie nur selbst fuer vollkommen logisch haelt?
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Wenn jemand eine Meinung hat, die komplett logisch ist, könnte es sein, dass die Meinung richtig ist, obwohl alle anderen das nicht so sehen, oder?
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Es gibt keine EINE Logik. Was man schlussfolgern kann, haengt von den angenommenen Axiomen ab. Dass einem Menschen etwas logisch vorkommt, hat also keinerlei Relevant fuer die Logiken der anderen Menschen.
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Wie entscheidest Du dann, welche Meinung richtig ist, und wer Berufsverbot kriegt?
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Ich spreche nicht von Berufsverbot, und ich spreche auch nicht von "falschen" oder "richtigen" Meinungen, daher kann ich diese Frage nicht beantworten.
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Replying to @autokorrelation @Plinz and
Worum es geht ist social accountability: Dass man sich ueber die Konsequenzen der Meinungen, die man oeffentlich vertritt, Gedanken machen muss und dafuer "zur Rechenschaft" gezogen werden kann.
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Ja, das stimmt natürlich. Ich bin in der DDR aufgewachsen, und wenn man zu öffentlich was falsches sagte, gab es keinen Studienplatz und im schlimmsten Fall Knast. So kann man das machen. Ist halt nur nicht die Gesellschaft, die ich will.
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Ich verstehe die Angst vor einem totalitaerem Terror-Regime. Darum geht es hier aber nicht -- mein anderer Tweet mit den Hunden ist hier viel relevanter.
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Diesen Tweet habe ich nicht verstanden. Ich seh den Unterschied zwischen sich am Po zu beriechen oder sich auf die Wange zu küssen oder die Hand zu geben nicht. Das ist bloss das aktuelle kulturelle Begrüssungsritual.
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