die rede vom klimabewussten handeln einzelner ist eine diskursive falle. die effekte sind marginal (es brauch systemische antworten. punkt), vor allem spaltet es die bewegung, beschneidet handlungsmöglichkeiten von aktivisten & macht uns über pseudomoralische winkel angreifbar.
Es erscheint mir erstrebenswert, moralische Aussagen durch Wenn-Dann-Bedingungen zu ersetzen, die nur in Abhängigkeit von Evidenz Gültigkeit haben.
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ZB: "Ungleichheit ist ungerecht, also sollten Produktionsmittel vergesellschaftet werden" oder "Enteignung ist ungerecht, also sollten Produktionsmittel privat bleiben" vs. konkretes ökonomisches Modell: Besitzregelungen -> (Produktivität, Medianeinkommen, Ressourcenallokation).
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Beispiel für Mythen sind die Utopie der egalitären Gesellschaft vs. Utopie der Ancap-Gesellschaft, die beide durch Extrapolation einer moralischen Intuition entstehen, aber empirisch nicht zu funktionieren scheinen.
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