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C_Emcke @CEmcke@mastodon.social
@C_Emcke
Autorin: 'Von den Kriegen', 'Wie wir begehren', 'Gegen den Hass', 'Ja heisst Ja und...'; "Für den Zweifel" #streitraum; she/her
Berlincarolin-emcke.deJoined March 2013

C_Emcke @CEmcke@mastodon.social’s posts

Als jemand, die vermutlich erst im Sommer geimpft wird, fallen mir keine vernünftigen Einwände ein, warum andere Menschen, die schon geimpft wurden, nicht auch wieder ins Theater oder Kino dürfen sollten. Ich gewinne doch nichts durch deren Verlust.
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Ein Reh kam in einen Laden in Colorado. Der Besitzer gab ihm ein paar Schokoladen-Kekse. Das Reh verliess den Laden wieder und kam nach einer halben Stunden zurueck...mit der ganzen Familie
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🤎Un ciervo entró en una tienda de Colorado. El dueño de la tienda le dio unas galletas de chocolate. El ciervo salió de la tienda y regresó después de media hora con todos sus miembros de la familia🤎
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Was soll eigentlich noch geschehen? Wieviele Daten von Frauen, die gegen Rassismus und Rechtsextremismus aufbegehren, muessen noch von Polizeicomputern abgerufen werden, damit endlich die Gefahr erkannt und angegangen wird? #NSU20
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Vielleicht sollte mal erklaert werden: nicht wir hier in #Europa sind Opfer des Krieges in #Syrien, sondern die Menschen, die dort beschossen, bombardiert und aus ihrer Heimat vertrieben werden. Was sie erleben, das ist (um dieses Wort mal zu kontextualisieren) Kontrollverlust
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"Wenn das moderne, säkulare, plurale Europa angegriffen wird, dann darf es nicht aufhören, modern, säkular und plural zu sein. Wenn religiöse Fanatiker eine Spaltung der Gesellschaft in Identität und Differenz wollen, dann braucht es solidarische Allianzen (aus: "Gegen den Hass")
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Es gibt Güter, Rechte, Prinzipien, die lassen sich nicht zu Disposition stellen, die sind unverhandelbar. Es hat nichts mit Liberalität zu tun, sie zu Pro und Contra Fragen zu reduzieren. Das ist das Ende der Übereinkunft darüber, was wir bislang für Zivilität hielten.
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Wer das Dokument des mutmaßlichen #Hanau-Attentäters gelesen hat, sollte es wissen: darin ist - neben und verkoppelt mit Verfolgungswahn - eine rassistische und (!) frauenfeindliche Ideologie zu erkennen. Rassistisch und frauenfeindlich - das darf ruhig beides erwähnt werden.
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Dank an alle, die jeden Tag sich um andere kümmern, in Krankenhäusern, in Pflegeheimen, in der Familie und in der Freundes-Familie, die am Rande der Kraft oder der Geduld sind, die improvisieren und gegenhalten, die den Blick weiten, über das Eigene hinaus.
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Mein ganzes Leben war ich dankbar, Europäerin zu sein. Und bin es noch. Aber die Bilder aus Spanien, aus Griechenland, aus Italien, aus... zu sehen und die ausbleibende Hilfe und Solidaritaet - das ist beschämend.
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Und jetzt es wieder losgehen mit den Verharmlosungsversuchen: "Wartet mal ab", "Im Amt wird sie ganz anders agieren" - große Illusions-Legitimierungs-Erzählung. Gab es schon bei Trump. Und alles wurde schlimmer als erwartet. #italien
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Und schon wird von "Einzeltäter" gesprochen - als ob das schon ausreichend ermittelt sein könnte. Als ob der dogmatische Nährboden (aus rassistischen, frauenfeindlichen, rechtsextremen Ideologien und Verschwörungstheorien) kein Kontext sei #hanau
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Wenn man mitbekommt, wie es Leuten in Jerusalem oder Paris oder Medellin oder Madrid geht, was fuer Beschraenkungen und Noete es dort durch Covid-19 gibt - dann wird man sehr still und sehr dankbar.
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"Der Hass ist kollektiv und er ist ideologisch geformt. Der Hass braucht vorgeprägte Muster, in die er sich ausschüttet. Die Begriffe, in denen gedemütigt wird,(...) müssen vorgeformt sein. Der Hass bricht nicht plötzlich aus. Er wird gezüchtet." (aus: "Gegen den Hass") #Hanau
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Hab ich das richtig verstanden? Bei den "ursprünglich deutschen" Familien?
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Bundesfinanzminister @c_lindner will die Inhalte der von der Ampel-Koalition geplanten Kindergrundsicherung neu diskutieren. Von Kinderarmut seien vor allem Familien betroffen, die seit 2015 nach Deutschland eingewandert seien, sagte der FDP-Politiker in Berlin.
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Was soll dieses Staunen - als ob das menschenverachtende Programm und Vorgehen der #AfD irgendwie neu wären? Wer jetzt erst aufschreckt und beunruhigt ist, hat es sich jahrelang anscheinend leisten können, sie zu verharmlosen. Vielen anderen war und ist das nicht möglich.
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Es ist fast sinnlos geworden, die zynischen bis irren Äußerungen des amerikanischen Präsidenten zu kommentieren, aber: "the Kurds did Not help us with Normandy" ist von solch widerlicher Menschenverachtung - das übersteigt doch alles. #Rojava
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"Ausgeliefert werden queere Menschen nicht erst in dem Moment, da sie angegriffen, verletzt, getötet werden...sondern schon da, wo sie bespöttelt und verhöhnt, gedemütigt und dämonisiert werden, als "anders", als "nicht normal", als keine "echten" Frauen, keine "echten" 1/2
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Was für ein anstrengendes, schmerzliches, beglückendes, intensives Jahr. Am Ende, ganz am Ende sind es die Freundschaften, die Verbindungen und Allianzen für das Solidarische, Heterogene, Zarte, die alles andere überragt haben. Danke an alle.
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Solidarität ist wichtig - aber es braucht endlich die Einsicht der Regierung, dass der Kampf gegen rassistische, antisemitische, homo- und transfeindliche Gewalt oberste Priorität sein muss. Das geht nicht nur die konkret Betroffenen an, das geht alle an
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Ich bin zutiefst dankbar für die Solidarität, die ich heute von Tausenden von Menschen erhalten habe. Ihr gebt mir Kraft und Mut.
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#Covid_19 wird nicht durch Verleugnen, nicht durch Verschwörungstheorien, nicht durch Dämonisierung der "Anderen" überwunden, sondern durch geteiltes Wissen und Forschung, durch demokratische Transparenz und durch individuelle und kollektive Hilfsbereitschaft.
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Für die, die #metwo nicht verstehen: "Die einen werfen mir vor, dass ich Jude bin, die anderen verzeihen es mir, der dritte lobt mich gar dafür, aber alle denken daran. Sie sind wie gebannt in diesem Judenkreis." (Ludwig Börne, 1832 - da war er bereits konvertiert)
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Für das neue Jahr wünsche ich mir, dass das Eintreten für Anerkennung nicht permanent als Auswuchs angeblich postmoderner Positionen denunziert, sondern wieder als Ausdruck des universalistischen Anspruchs auf gleiche Rechte begriffen wird.
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"Nicht trans* Personen müssen rechtfertigen, wie sie leben wollen. Nicht trans* Personen müssen begründen, warum ihnen das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit zusteht, sondern alle, die ihnen dieses Recht absprechen wollen." ("Gegen den Hass")
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Und ich kann es nicht mehr hören: "Einzelfall", "nicht strukturell", "unpolitisch" - es braucht endlich Aufklärung und vor allem Schutz für all diejenigen, die bedroht und angefeindet werden. Und es braucht auch Solidarität.
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Eines der bewegendsten Interviews, das ich je führen durfte (zusammen mit ) - morgen im Danke an alle von #actout #proud
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185 Schauspieler*innen outen sich im neuen @szmagazin als lesbisch, schwul, bi, queer, nicht-binär, trans*. Was sie mit #actout erreichen wollen – am Freitag im Heft und jetzt digital sz-magazin.de<sz-magazin.de> Titel-Interview: @larafritzsche und @C_Emcke
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