In einem neuen Preprint schreiben @SarahNadeau19 und @TanjaStadler_CH, dass “case counts over the summer closely match genome-based estimates of the total number of infected individuals." Das deutet also auf eine tiefe Dunkelziffer hin.https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.10.14.20212621v2 …
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Auch epidemiologische Analysen der laborbestätigten Fälle, Hospitalisationen und Todesfälle über die letzten Monate deuten darauf hin, dass die tatsächliche Anzahl Neuinfektionen bis vor kurzem kaum höher als 2 bis 3 mal die Zahl der laborbestätigten Fälle war.
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Die ~ 30’000 laborbestätigten Fälle vom Frühjahr entsprechen etwa 300’000 Infektionen (Faktor 10). Die ~ 150’000 Fälle über den Sommer bis heute entsprechen kaum mehr als 450’000 Infektionen (Faktor 3).
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Das ergibt 750’000 Infektionen auf eine Bevölkerung von 8,6 Millionen, macht also maximal 9% der Schweizer Bevölkerung welche bis jetzt mit
#SARSCoV2 infiziert wurde.1 odpowiedź 4 podane dalej 16 polubionych -
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Und zum Schluss: Warum meint in diesem Land jede und jeder (wobei praktisch nur das letztere) seine Einschätzung zur Pandemie abgeben zu müssen? Für was leisten wir uns eigentlich eine hochkarätige Wissenschaft?
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Aus einem ganz einfachen Grund: die Pandemie ist ein massiver Stress für die Gesellschaft. Und für die Demokratische Meinungsbildung und Entscheidungsfindung. Es fliessen nicht nur Fakten, sondern auch Werte hinein. Und zudem sind die Fakten kompliziert + Unsicherheit.
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Das mag so sein. Aber wissenschaftliche Einschätzungen welche sich sogar in einigen Tweets zusammenfassen lassen, scheinen mir nicht sonderlich kompliziert zu sein.
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Die "Verdauung" der wissenschaftliche Erkenntisse und die übertragung in Entscheide ist alles andere als automatisch. Es gibt starke wiederstände von (vielleicht schlecht definierte) Interessen und pschologische Bias (bad news verdrängen, Handeln verschieben). Nur teils rational.
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Seit April vermitteln über 60 WissenschaftlerInnen der
@SwissScience_TF aktuelle Erkenntnisse. Genug Zeit um diese zu verdauen und einen politischen Diskurs anzustossen. Dass wir inmitten der zweiten Welle noch Grundsatzdiskussionen führen müssen spricht nicht für unser System.2 odpowiedzi 7 podanych dalej 33 polubione -
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Ja, unser System stosst an diverse Grenzen: Kollegialsystem, Föderalismus. Aber auch Trümpfe: z. B. starkes Betroffenheit der Bevölkerung. Sehr Komplex ist die Verdaung von Wenn-Dann. Prognose "30'000 Tote ohne Massnahme" lösen zwar Massnahmen aus. 1/2
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Bei allem Respekt, aber kommen Sie bitte nicht mit den 30’000. Εrstens war das keine Prognose, sondern ein Worst-Case-Szenario. Zweitens wurde das nicht von mir, sondern von den Journalisten skizziert. Und drittens habe ich darauf einzig eine wissenschaftliche Antwort gegeben.
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W odpowiedzi do to @C_Althaus@SarahNadeau19 i jeszcze
Es ist kein Vorwurf. Überhaupt nicht. Scharfe Warnungen waren in Februar absolut notwendig. Unabhänig von ihrer genauen Entstehungsgeschichte hat diese Zahl die Öffentlichkeit geprägt. Und wurde dann dekontextualiert zum sagen "gar nicht so schlimm". Zeigt die Schwiriegkeit
0 odpowiedzi 0 podanych dalej 3 polubioneDziękujemy. Twitter skorzysta z tych informacji, aby Twoja oś czasu bardziej Ci odpowiadała. CofnijCofnij
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