Klar, Wagenknecht will zurück zu Ehrhard. Das glauben Sie doch selbst nicht. Aber für "zurück zu ..." gibt es einen Begriff: reaktionär. "Zurück zu ..." ist niemals zukunftstauglich. Der Linken mangelt es nicht an Organisationen, sondern an Ideen.
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Wagenknecht im Jahr 2011: "Der damalige Kapitalismus war sozial gebändigt. Man konnte von der Rente leben. Die Löhne stiegen. Hartz IV war noch nicht erdacht. Vor allem aber hatte die Politik mehr Spielräume, weil es noch keine konzentrierte Wirtschaftsmacht gab."
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Klar. "Keine konzentrierte Wirtschaftsmacht". Es gab die "Konzertierte Aktion", Jusos und DKP sprachen zwar von "staatsmonopolistischem Kapitalismus", aber in Wirklichkeit war West-Deutschland vor der Wiedervereinigung ein Land "gebändigter" Kleinkapitalisten. Noch'n Märchen?
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Ich glaube Sie unterschätzen, wieviele Menschen den gegenwärtigen Kapitalismus für ungerecht halten. Dieses Unbehagen als "national-sozialistisch" zu diffamieren führt nirgendwohin.
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Vieles finde ich auch ungerecht. Siehe meine Besprechung von Pikettys "Kapital". Aber die Lösung ist nicht der Rückzug auf die Nation, wie bei der
@AfD und@aufstehen_de . Sondern, wie Piketty vorschlägt, eine europäische und globale Politik, etwa gegen große Vermögen. -
Ja, das wäre auch mein Impuls. Aber die Leute verlieren in dem Maße das Vertrauen in die int Organisationen in dem diese sich als "Agenten des Kapitals" erweisen. Den nat. Backlash hat sich der neolib Kapitalismus selber zuzuschreiben.
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Nein. Die Antwort auf globale Märkte ist globale Politik. Die Nationalisten links und rechts leugnen das. Dass sie das leugnen, daran ist nicht der Kapitalismus schuld. Daran sind die Nationalisten schuld.
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Posner zeigt es exemplarisch: Für Waffen und Kriege, Bankenrettung, Handelsstreit ist immer genug Geld da. 1/
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Nur eben nicht für die Dinge, die der Bevölkerung helfen: Bildung, Krankenversicherung, Straßen, Infrastruktur
#Neoliberalismus -
Diese Dinge politisch einzufordern, wird dann als "unrealistisch" abgetan. "Wer soll das bezahlen?" fragen die Poseners.
#Caymans
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Das Problem liegt ja unter anderem dabei, dass keiner so recht versteht was Sarah Wagenknecht und
#aufstehen so wollen- außer, dass sie Grüne, SPD und Linke in ihrer derzeitigen Form ablehnen und trotzdem Linke Politik machen wollen. Also Links, aber gegen alle linken Parteien.Thanks. Twitter will use this to make your timeline better. UndoUndo
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Na dann halt eine nationalsoziale Marktwirtschaft. Ist das irgendwie besser?
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Bis 1998 war Deutschland in Ihren Augen was?
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In wessen? In meinen? Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat. Steht im Grundgesetz.
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Ja, in "Ihrem" (?) Deutschland. Also bis 1998 ein Bundesstaat mit nationalsozialer Marktwirtschaft?
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Sie verstehen aber auch nicht wirklich viel, oder? Vor allem keine Ironie.
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Oh, das trifft mich. Überlegen Sie einfach, bevor Sie Unsinn schreiben.
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ich weiss, es ist deformation professionelle (des historikers) und mag sogar oberlehrerhaft anmuten, aber MUSS es denn unbedingt die "bewegung" sein, gerade in der abgrenzung zu den ueblichen parteien? Faellt da wirklich niemandem etwas anderes, vermutlich besseres ein?
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Welche hätten Sie denn gern? Haben Sie jemanden, der aus dem Stand Zustimmungswerte für Bewegung und Gründungsmitglied von 1/3 der Bevölkerung generieren kann? Machen Sie einfach mit und bestimmen Sie die Richtung.
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'haben' muss man aber nicht, um kritisch kommentieren zu duerfen. 'bewegung' ist eben kein einfaches wort in deutschland (das ist nicht ihre schuld, meine aber auch nicht). missverstaendnisse sind doch gerade dann bedauerlich, wenn sie vermeidbar sind.
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