Fakten waren Ihnen - etwa in der Polemik gegen Israel - doch nie besonders wichtig, oder?
-
-
-
"Augstein pauschalisiert nahezu durchgehend, differenziert kaum, seine Wortwahl ist gruselig." So die linke "taz" über Ihre Israel-Artikel. Dasselbe könnte man über Trump in Bezug auf die Mexikaner sagen. Und was ist Trump? Rassist. Was ist Augstein?
- End of conversation
New conversation -
-
-
Nicht aufgeben. Immer an die 9 von 10 Mitlesern denken, die für Fakten und Argumente noch zugänglich sind.
-
- 1 more reply
New conversation -
-
-
Wenn ein Jornalist postfaktisch schreibt, dann ist er kein Journalist mehr. Sich dem zu unterwerfen heißt, es sich leicht zu machen. Ich sehe es als Aufgabe des Journalisten, den Menschen Fakten zu präsentieren. Natürlich darf man auch mal Kommentare schreiben, also Meinung ...
-
... preisgeben - das ist dann klar gekennzeichnet. Wer sich postfaktischer Mittel bedient, stellt die eigene Meinung über die Mündigkeit der Leser. Sie oder er versucht dann mit dem Ebenenwechsel zur Emotion nicht zur informierten Meinungsbildung beizutragen, sondern über die ...
-
... Hintertür eine Meinung zu implantieren. Postfaktisches Schreiben ist Manipulation. Wenn die Menschen sich daran gewöhnen - und es keine Alternativen mehr gibt (und bei einem Großteil der Menschen scheint es schon so weit) dann ist auch die Demokratie am Ende. ...
-
... Leider ist es für unser Gehirn einfacher postfaktische Texte zu lesen und darum tendieren viele dazu eher diese Texte zu bevorzugen. Darum ist es vielleicht ein undankbarer aber äußerst wichtiger Job die Fahne des Faktischen hochzuhalten.
-
Nochwas, wenn ich schon dabei bin: Es ist auch sehr wichtig, den Menschen ständig zu erklären, was "postfaktisch" überhaupt bedeutet. Der Begriff wurde erfolgreich zum Synonym für "Fake-News" umgedeutet. Das halte ich für äußerst bedenklich, wenn Leser durch Gewöhnung nicht ...
-
... mehr in der Lage sind, die postfaktischen Methoden zu erkennen. Medienkompetenz ist wichtig für den mündigen Bürger, aber leider nicht sehr ausgeprägt, bei vielen.
-
Super erklärt, es fehlt einer ganzen Generation, an der Fähigkeit sich eine „eigene“ Meinung zu bilden. Es wird lediglich die eigene Blase mit Artikeln gepflegt. Zuhören ist oldscool. „Verstehen“ durch „Haltung“ ersetzt.
End of conversation
New conversation -
-
-
Keinen. Aber auch das ist keine Lösung. Fakten sammeln, erkennen, bewerten und berichten (Journalisten) bzw. handeln (Politiker) oder urteilen (Richter), anders geht es - trotz Trump und Konsorten nicht. Und: Alternative Fakten sind keine Alternative.
- End of conversation
New conversation -
-
-
Ich dachte, die Frage hätten Sie geklärt, wo sie doch seit geraumer Zeit darauf verzichten.
-
Vielleicht überlegt er ja gerade, sind auch endlich mal mit Fakten zu beschäftigen - so quasi als Rebell
End of conversation
New conversation -
-
-
R. Saviano, italienischer Journalist, seit Jahren mit Eskorte geschützt vor der Mafia, massiv angefeindet von Salvini, sagt: Öffentlich propagierte "Fakten" hinterfragen, sich nicht manipulieren und entmutigen lassen, nicht aufhören zu kommunizieren - das verleiht Stärke!
Thanks. Twitter will use this to make your timeline better. UndoUndo
-
-
-
Nicht versuchen den Populisten mit Fakten zu widersprechen. Aber bitte nicht aufhören den Lesern/Wählern die Lächerlichkeit der postfaktischen Argumentation aufzuzeigen.
- End of conversation
New conversation -
Loading seems to be taking a while.
Twitter may be over capacity or experiencing a momentary hiccup. Try again or visit Twitter Status for more information.

