Heute eine direkte Antwort von mir auf @zeitonline auf den Leitartikel von @ulfposh. Außerdem eine Reaktion auf Twitter-Debatten mit @berndulrich @Augstein @CordSchmelzle @AnkeHassel @mlewandowsky. Zur Kenntnis auch den Zitierten: @PBahners & @MariamLau1https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-05/spd-andrea-nahles-fluechtlinge-debatte …
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Was genau ist aus Ihrer Sicht "verantwortungslos"? Daß dieser Konflikt weiter geführt wird, obwohl man die ihn vermeintlich strukturierenden Gegensätze eigentlich recht leicht dekonstruieren und zu einer gemeinsamen Position gelangen könnte?
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Ja! Es ist verantwortungslos, sich auf den von konservativer Seite herbeigeredeten Konflikt einzulassen. Und es ist verantwortungslos, wenn die taz, Kevin K. und die "Kosmopoliten" die Sammlungsbewegung sofort abtun, weil Wagenknecht und Lafontaine angeblich Fremdenfeinde sind.
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Das Problem mit Lafoknecht ist kein kulturelles, sondern ein strategisches: Sie glauben, Nationalismus taktisch nutzen zu können und verkennen dabei, dass die Linke strategisch ohne Internationalismus verloren ist.
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Die dt Linke braucht auch keine "Sammlungsbewegung", sondern eine strategische Politik _sowohl_ gegen neoliberale Technokratie als auch rechten Nationalismus. Das könnte im Grunde jede linke Partei machen, aber sie verkacken es alle:
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Während Lafoknecht und Nahles ihrer klassistischen Phantasie des weißen, rassistischen Arbeiters hinterherjagen, den man mit Rassismus light einfangen müsse, frönen die Grünen+Scholz ihrem merkelistischen Technokratie-Zentrismus ohne Mobilisierungspotential.
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Für ein fruchtlose Debatte, haben wir aber alle bereits viel investiert.
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Gerade macht Demokratie wieder Spass
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Nee, macht keinen Spaß, dass der Diskurs nach rechts rückt, obwohl die Mehrheit der Bevölkerung nach wie vor nicht rechts ist. Noch weniger Spaß macht, dass weltoffene, liberale Menschen dank der uniformen Bewegung nach rechts Schwierigkeiten haben eine wählbare Partei zu finden
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Da geht es längst nicht mehr um Inhalte, fürchte ich, sondern nur noch um Positionen was der Partei
@dieLinke am Ende nur schaden kann und wird. - 1 more reply
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Äh…wir haben doch genau darüber gesprochen und für uns festgehalten, dass da gar kein Konflikt sein muss (herbeipolarisieren kann man alles).
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Ist es wirkliche eine krasse Ablehnung bzgl des Sammlungsprojekts oder eher gegen die "krasse" Herangehensweise? Es ist bislang unklug angestellt worden. E Kampagne b der soziale, also linke Projekte in den Fokus gestellt werden, brauchen wir u hätte sicherl sehr breiten Zulauf.
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Augstein bekotzt euch bloss nicht bei eurer Inhaltlichen nicht verstehenden hochkomplizierten Wortwahl gegenseitig.
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