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niklasluhmann

  1. gilt […], dass das unverständliche nur aufgelöst werden kann durch eine steigerung von verständlichkeit und missverständlichkeit zugleich?
  2. wie haben wir gewählt? aber haben wir wirklich gewählt - oder hat das volk gewürfelt?
  3. es ist ungewöhnlich, wenn man in einer diplomarbeit die aussage »alles kacke« findet.
  4. es gibt keine logische hierarchie von gründen. es besteht demnach auch keine hoffnung auf ein ende der diskussion; sie hört nur auf.
  5. die folgenden überlegungen gehen davon aus, dass es systeme gibt.
  6. erst recht ist die theorie in der wahl ihrer unterscheidungen frei – und deshalb begründungsbedürftig!
  7. es handelt sich um den gleichen unsinn wie bei dem versuch, frauen und menschen zu unterscheiden.
  8. sieht man mal davon ab, dass ein gesellschaftssystem faktisch breits existiert […], ist ein solcher sachverhalt extrem unwahrscheinlich.
  9. das, was als realität nicht ausreichend zur geltung kommt, wird als moral angeboten, wird gefordert.
  10. und um so mehr kommt es darauf an, nicht erkennen zu lassen, dass man die selbstdarstellung des anderen als sozialkosmetik durchschaut.
  11. das denken allein ändert nichts an der außenwelt, sondern nur sich selber.
  12. man kann drogen nehmen, um die andere seite zu erreichen, wenn das bewusstsein aus sich heraus es nicht schafft.
  13. daher ist das, was zur unperson gehört, ebenso unbestimmt wie die unmasche beim stricken oder das unloch beim billard.
  14. negation ist in jedem fall eine positive operation.
  15. die notwendigkeit, der zu bleiben, der zu sein man vorgetäuscht hatte.
  16. wir versuchen, ihnen wenigstens den zugang zu den massenmedien abzuschneiden. dann drucken und funken sie selber.
  17. die gesellschaft ist kein nullsummenspiel.
  18. dass menschen subjekte, subjekte individuen und individuen personen sind (aber was heißt: »sind«?), gilt als selbstverständlich.
  19. seinem psychischen system ist sein leben unzugänglich, es muss jucken, schmerzen oder sonstwie auf sich aufmerksam machen.
  20. wenn der körper sich bewegt, muss [das bewusstsein] mit.