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Hirnsuppe

  1. Ich brauch das alles nicht.
  2. Was hier die Wahrheit so umzäunt, strickt sich sanftere Gefilde doch im Innen der Mitte, über der ich meine Schwingen zusammengefaltet habe.
  3. Das Wesen hat zur Weise sich gewagt, diesen Wehmut im Keller der Seele und dort im Stolz zu verwahren. Dies ist mein Siegel, mein Zeichen...
  4. Ist Dir die Klarheit meines Bedauerns nicht hinter die Stirne gerückt ~ und hast Du nicht den zerbrochenen Kamm verstanden, den ich dir gab?
  5. ...ich will auch gar nicht mehr teilen, was zu teilen nicht geht. Ich bleib jetzt einfach hier liegen und starre in die Stille. Ganz allein.
  6. Verzicht muss ich wohl doch schmerzlich neu definieren... Ein terroristischer Grippalinfekt übt derzeit Anschläge auf meinen Organismus aus.
  7. Hadernd mit der feuchten Kühle der blassgrauen Morgenröte halte ich durch den milden Fangzahn der Verdammnis meinen rauen Atem zitternd an.
  8. Kannst Du hören, was die Maschine Dir jetzt flüstert?
  9. Ich schrie mit all meinen Stacheln heiser in die Finsternis. Alle Richtungen waren Eins um mich herum, doch in mir selbst war noch Richtung.
  10. Mit lähmender Abscheu in den Venen wählte ich mir die Zweige für die Nacht und hielt das Leuchten Deiner Ferne bloß von Weitem leidend aus!!
  11. Die Heimat haben wir uns über die Schultern geworfen und jedes Mal, wenn wir umkehrten, wählten wir den Weg über 'diese' Schienen heimwärts.
  12. Ich denke an die Wahl zur Einsicht und werde vor kalte Ketten geworfen, die ein anderer vor mir trägt. Wachsam noch ehe sein Wagnis beginnt.
  13. Sie sind glücklich in mir und es schmerzt, sie zu tragen, die Geister, die ich rief. Keiner hat zum Entrinnen mir verholfen. Kein Vermissen.
  14. Hab so selten doch je sinnlicher gelitten. Wirkt die Schlaufe sich nun zur Unendlichkeit aus? Kein Kompromiss: Für immer. Oder niemals mehr.
  15. Für immer.
  16. All mein ganzes Gefühl soll jetzt zurück fallen in den Drachen, damit sein Herz sich wieder in meinen Augen spiegelt. Und meins in seinen.
  17. In mir brennt jede Brücke und lähmende Glut stürzt in den Weiher; bald verdampfen meine Tränen wie der Tau an einem heißen Hochsommermorgen.
  18. Da ist geblieben nicht mehr viel, es heraus zu reißen und in mir leidet die Nacht kläglich am Einfall. So kann ich nicht tragen. Ertragen...
  19. Ich hab keine Lust.
  20. a.mok-mok-mok * a.mok-mok-mok * a.mok-mok-mok * a.mok-mok-mok * a.mok-mok-mok * a.mok-mok-mok * a.mok-mok-mok * a.mok-mok-mok * a.mok~kom.a*